Messe Hannover: Riesenbatterien für Öko-Strom

Beim Ökostrom Vergleich fällt immer wieder auf, dass ein Hauptproblem in der Speicherung von Energie liegt. Um einen Ökostrom Vergleich aus Sicht der Umweltbilanz durchführen zu können, müssen in einen solchen Vergleich die materiellen, aber auch die ökologischen Folgen der Nutzung alternativer Energien einfließen. Da Sonnen- oder Windenergie nicht kontinuierlich zur Verfügung stehen, müssen aufwändige Pumpspeicherwerke sowie Leitungstrassen beim Ökostrom Vergleich berücksichtigt werden. Eine neue Möglichkeit zur Speicherung von Energie wurde jetzt auf der Hannover Messe mit einer Riesenbatterie vorgestellt.

Hierbei handelt es sich um Flüssigbatterien, die als Redox-Flow-Batterien bezeichnet werden und die in der Lage sind, den Strom für bis zu 2000 Haushalte zwischenzuspeichern. Die Riesenbatterien könnten dazu genutzt werden, den Strom, der von Windrädern oder Fotovoltaikanlagen erzeugt wurde zu speichern. Wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht, kann der Strom von den Batterien wieder abgegeben werden.

Bislang aber existieren die Riesenbatterien erst im Labormaßstab. Die weiteren Planungen sehen vor, Speicherelemente in der Größe von Handballfeldern zu bauen. Auf der Hannover Messe wurde anhand einer 2 Kilowatt-Anlage gezeigt, dass die Technik der Redox-Flow-Batterien bereits funktioniert und sehr zuverlässig ist. Zurzeit wird daran gearbeitet, die Zellengröße zu erhöhen, um zu einer hinreichenden Speicherkapazität zu kommen.

Als nächster Schritt in diese Richtung ist der Bau einer 20 Kilowatt-Anlage geplant, die Ende 2012 betriebsbereit sein soll. Die langfristigen Planungen sehen vor, Riesenbatterien mit 80 Kilowatt Leistung aufzustellen.

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